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Seifersdorf mit den Dörfern Schönborn und Ottendorf erhielt der kursächsische Premierminister Reichsgraf Heinrich von Brühl (1700 - 1763) im Jahr 1747 nach dem Aussterben der Ritter von Grünrod von seinem Kurfürsten als Erbgut. Sein Sohn Graf Moritz von Brühl (1746 - 1811) und Gemahlin Christina von Brühl (1756 - 1816) wohnten seit ca.1775 im Rittergut Seifersdorf. Ihr Sohn Carl von Brühl - Generalintendant der Schauspiele in Berlin - ließ 1817 das aus der Renaissance stammende unbewohnbare Wasserschloss nach Plänen vom Baumeister Karl Friedrich Schinkel im neugotischen Stil umbauen. |
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